Akkreditierungsrichtlinien

von RadaR e.V. -- 2. März 2005

(1) Akkreditierungen laufen grundsätzlich über den Vorstand. Er kann diese Tätigkeit an eine Arbeitsgruppe oder Einzelpersonen delegieren. Die endgültige Genehmigung einer Akkreditierung liegt beim Vorstand.
(2) Akkreditierungen erfolgen nur für Mitglieder, die in einer Redaktion tätig sind und beabsichtigen, über die Veranstaltung zu berichten.
(3) Ein Belegexemplar der Berichterstattung ist dem Vorstand und dem Veranstalter zu übergeben. Als Beleg gilt ein Mitschnitt, eventuell mit Sendemanuskript, des gesendeten Beitrags. Der Beitrag muß live von der Veranstaltung sein oder eine Nachberichterstattung darstellen; weiterhin muß er in unmittelbaren Zusammenhang mit der Akkreditierung stehen.
(4) Eine Garantie für eine Akkreditierung wird nicht gegeben. Bei mehreren Akkreditierungswünschen für eine Veranstaltung wird nach Maßgabe einer gerechten Verteilung entschieden.
(5) Die Akkreditierungen werden in einer Liste festgehalten. Diese Liste gilt zur Gewährleistung der gerechten Verteilung von Akkreditierungen und dokumentiert, ob Sendebelege erbracht wurden.
(6) Folgende Angaben werden für einen Akkreditierungswunsch benötigt:
a) Kontaktmöglichkeiten zur Person, die eine Akkreditierung wünscht:

  • Vorname, Nachname; der Name wird an den Veranstalter weitergeleitet
  • Telefon; Handy; E-Mail; diese Angaben sind nur zur internen Verwendung, dabei geht es um eine schnelle Benachrichtigung oder Möglichkeit für Rückfragen;
  • Name der Redaktion, in der die Person tätig ist; bei mehreren Redaktionen genügt eine
  • Angabe, sinnvollerweise die Redaktion, bei der nachher der Bericht
    gesendet wird; diese
  • Angabe wird an den Veranstalter/die Veranstalterin weitergeleitet


b) für welche Veranstaltung eine Akkreditierung gewünscht wird:

  • Titel der Veranstaltung;
  • Datum, eventuell Uhrzeit;
  • Ort der Veranstaltung;
  • ob ein Interviewwunsch besteht;
  • ob Tonaufnahmen/ Mitschnitte gemacht werden sollen;
  • weitere Anmerkungen.

(7) Sollte nicht von besuchten Veranstaltungen berichtet werden und dies
nicht redaktionell begründbar sein, wird eine neuerliche Akkreditierung verweigert werden.
(8) Eine Mißachtung dieser Richtlinien - insbesondere bei Selbstakkreditierungen und Ausnutzung des Mitgliedsstatus zur Verschaffung von Eintritt, ohne von den Veranstaltungen zu berichten - stellt einen Verstoß gegen §3 der Satzung Absätze (2) und (4) dar.
Akkreditierung bei Veranstaltungen, über die dann nicht berichtet wird, ist keine Unterstützung der redaktionellen Tätigkeit mehr, übrig bleibt dann nur noch ein geldwerter Vorteil für das Mitglied, der nach §3 der Satzung ausgeschlossen ist.
Auszug aus der Satzung von *RadaR *e.V., zuletzt geändert am 18. Juni 2004

§3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(3) Die Mitglieder dürfen bei Ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige Vergütung begünstigt werden.

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Zuletzt aktualisiert: 11.07.2010