Zwischen den Zeilen

Rap ist Musik für Macker, vergiftet unsere Jugend und hat seinen politischen Anspruch verloren. Was früher einmal das Kritisieren von Missständen war ist heute zu Hängermusik und stumpfem Rumgeprolle geworden. - Aber stimmt das überhaupt?
Auf kaum ein Musikgenre wird die spießbürgerliche Aussage “Früher war alles besser” so oft angwandt wie auf Rap und Hip Hop. Dabei äußert sich die zunehmende Kommerzialiserung der Kunst - unseres ganzen Lebens - nicht bloß in inhaltslosen Texten irgendwelcher Rapper*innen. Vergiftet Rap wirklich die Jugend oder wird Rap nicht eher von unserer Gesellschaft vergiftet?
Werden Themen wie Rassismus und Klassismus denn wirklich nicht mehr thematisiert oder ist diese Annahme einer überspitzten Pauschalaussage zu schulden? Und woher kommt eigentlich dieser lästige Sexismus im Rap?
Antworten auf diese Fragen versucht Vivienne mit wechselnden Gäst*innen in ihrer Sendung “Zwischen den Zeilen” zu finden, in welcher sie als großer Rap und Hip Hop Fan versucht gesellschaftliche Bezüge zu den unterschiedlichen Themen herzustellen.

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In dieser Sendung von “Zwischen den Zeilen” sprechen Vivienne und RadaR-FSJler Moritz Mager über Emotionen, Depressionen, Angsstörungen etc. in Rap und HipHop. Es gibt viele sub-Genres die sich neben dem Mainstream darum ranken, dennoch ist der Mainstream selbst meist immernoch durch toxische Maskulinität und dem Drang nach einem vermeintlich starken Image geprägt.

In dieser Sendung von “Zwischen den Zeilen” diskutieren Vivienne und ihre Gäste Elias und Kevin Themen bezüglich Rap und Rassismus. Dabei werden aktuell politische und Hip Hop kulturelle Aspekte, sowie persönliche Erfahrungen der beiden Gäste mit dem Thema behandelt.

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Zuletzt aktualisiert: 18.01.2021