Sendezeit

5ter Donnerstag von 17:00 bis 18:00 Uhr

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Friedenspolitische Initiative in Darmstadt

Die Anfänge des Darmstädter Friedensforums liegen in der "Darmstädter Initiative für Frieden und Abrüstung". Anfang der 80ger Jahre, zur Zeit des "Kalten Krieges", beschloss die Nato in Mitteleuropa, v.a. auch in Deutschland, Atomraketen zu stationieren. Im Zuge dieser Nachrüstung entstanden in vielen Städten Initiativen, die diese atomare Aufrüstung verhindern wollten.

1990/91, anlässlich des drohenden Kriegs gegen den Irak, entwickelte sich aus der Ursprungsgruppe das Darmstädter Aktionsforum "Kein Krieg am Golf". Aus diesem ging die jetzige Gruppe hervor.

Das Darmstädter Friedensforum beschäftigte sich in der Vergangenheit immer wieder mit dem Konflikt im Nahen Osten, mit der Umstrukturierung der Bundeswehr und der zunehmenden Militarisierung der Europäischen Union, mit den Konflikten und Kriegen im ehemaligen Jugoslawien, den Golfkriegen sowie mit der US-amerikanischen Militärdoktrin.

Seit etlichen Jahren liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf zwei Themen:

  • Atomwaffen, d.h. Raketensysteme, Raketenabwehr, weltweite atomare Abrüstung (noch immer liegen ca. 20 Atomwaffen auf deutschem Boden und die NATO beharrt auf einer Ersteinsatzdoktrin für Atomwaffen).
  • Militarisierung des Weltraums.

Das Darmstädter Friedensforum ist offen für alle Interessierten. Kontakt bekommen Sie über Regina Hagen.

Sendung vom Do. 30. Juli 2020

In Deutschland wird wieder einmal über die nukleare Teilhabe diskutiert. Die USA stationieren Raketen mit kleinen Atomsprengköpfen auf U-Booten. USA und Rusland haben den INF-Vertrag aufgekündigt, der die Stationierung von bodengestützten Mittelstreckenraketen verbietet. Abrüstungsgesprächen werden entweder nicht geführt oder kommen nicht voran.

Hierüber sprach das Darmstädter Friedensforum mit Andreas Zumach. Das Interview wurde am 13. Juli aufgezeichnet.

In der Telefonkonferenz: Andreas Zumach, Journalist und Publizist. Er arbeitete viele Jahre am UNO-Standort Genf und berichtete von Abrüstungsgesprächen, Friedensverhandlungen, usw. für die TAZ und weiteren Zeitungen.

Redaktion und Moderation: Darmstädter Friedensforum

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Zuletzt aktualisiert: 18.07.2020