Onimac – Zurück zur Vernunft

Von Jörg Bittner Unna - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46496746
Zuschnitt: Aurel Jahn

Die Agnostische Sendereihe bei Radio Darmstadt.
Seit Sonntag, 10. Feb. 2019
Immer Sonntags von 18:00 bis 19:00 Uhr.

Agnostiker sind Philosophen, die davon ausgehen, daß manche Annahmen – insbesondere theologische - nicht klärbar sind. Selbst wenn es einen Gott gibt, der die Welt erschaffen hat, stellt sich die weitergehende Frage, wer Gott erschaffen hat.

Im Gegensatz zu Atheisten, die eine Existenz von Gott generell bestreiten, sagen Agnostiker: „Diese Frage ist nicht beantwortbar“.

Eine andere Frage ist, was Geistliche, die vorgeben im Sinne Gottes zu handeln, predigen. Am deutlichsten ist die Unvernunft der Religionen in Kriegen. Kriegspredigten, insbesondere des ersten und zweiten Weltkrieges beider Kirchen, enthalten Formulierungen wie „Kriegsdienst ist Gottesdienst”. Das auch noch in Kriegen, in denen sich Anhänger der gleichen Religion gegenseitig umbringen. Ist das noch mit den 10 Geboten vereinbar?

Es gibt also genug Anlass sich einmal kritisch mit der Religion auseinanderzusetzen.

In Anlehnung an die HR 2 Sendereihe "Camino - Religionen auf dem Weg" wurde das Camino rückwärts zu "Onimac – Zurück zur Vernunft".

 


 

Gottlose Moral

Von Cornelis van Haarlem - www.rijksmuseum.nl : Home : Info : Pic, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=403274 | Zuschnitt: Aurel Jahn

So. 12. Mai 2019 von 18:00 bis 19:00 Uhr

"Onimac - zurück zur Vernunft" beschäftigt sich diesmal mit Religion und wie es kam, daß "der Mensch", also alle Menschen, "böse" sind.

Verheißen & Drohen, damit sind die Maßstäbe der Theologen für Moral - Gebote & Verbote ohne Begründung - herausgestellt, und zwar bezüglich von Strafe und Belohnung im Jenseits, also nach dem "irdischen" Leben. Auf der Erde selbst aber könne man nur damit operieren, weil der biblische Mensch, nach dem eigenmündlichen Urteilen des Schöpfers böse sei, gute Menschen dagegen gäbe es nicht. Gottes gewaltiger Irrtum.

"Wer sein Kind liebt, der züchtigt es." Dieser allgemeingültige Satz ist abgeleitet aus den Sprüchen Salomos, der Bibel.

Viele gläubige Pfarrer haben sie beherzigt und insbesondere ihre Söhne, so leid es ihnen tat, manchmal auch unbarmherzig, gezüchtigt, um ihnen eine solche Liebe anzutun.

Die Biblische Vorstellung von der Erziehung und dem Charakter "des Menschen" geht allgemein von einem Ausspruch des Höchsten, Schöpfers Himmels und der Erde, aus, den dieser nach seiner Sintflut selbst hat verlautbaren lassen: "... und der Herr sprach bei sich: Ich will die Erde wegen des Menschen nicht noch einmal verfluchen; denn das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an." Dieses sprach der Herrgott persönlich in seinem Selbstgespräch. So hat es sein unbekannter Biograph aufgeschrieben. Mit höchster Autorität und ganz allgemeingültig: "der Mensch" ist damit charakterisiert, alle Menschen!
Mittels der "Erbse"- Spottwort für "Erbsünde"- wurde dieses später sogar regelrecht garantiert.

Das ist ein katastrophales, pauschales Bild, was jenes Höchste Wesen von allen seinen Menschen hat. Die Theologen sind sich darin nicht einig, ob Er sie schon so - böse - geschaffen habe oder sie - alle - also wir, erst durch Adams Sündenfall so geworden seien: abgrundtief böse. Jeder von uns, die Frauen auch und insbesondere als Auslöserinnen des Ungehorsams.

Also das rücksichtslose, primitive Verallgemeinern - die "Übermäßige Abstraktion" - ist von Übel, von großem, und verführt zu Dummheit, auch Götter.

Allgemein wird von den Kirchenvätern "der Mensch", sind also wiederum alle Individuen, dahingehend beurteilt, dass für sie "Zuckerbrot und Peitsche" unbedingt nötig seien: "die Verheißung des Himmels mit ewiger Seligkeit und die Drohung mit der Hölle zwecks ewiger Verdammnis." Sonst bliebe er so, ... böse.
Überall leben unzählig viele Menschen, die nicht nur nicht böse sind, sondern die gutes ohne Aussicht auf Belohnung tun, nur aus dem Gedanken heraus, Unrecht zu verhindern und bedrängten anderen Menschen zu helfen.

Ausgerechnet das für das Bestehen der Menschheit unbedingt notwendige Handeln, der Geschlechtsverkehr (den man sogar in der Schweiz kennt), wurde verpönt und der Zölibat als vornehmste Lebensweise herausgestellt. Sexualität aber war für sie "unvornehm"und verächtlich und wurde als bloß leibliches, nicht jedoch seelenvolles Tun abgestempelt.

Ihre theologische Sorte "Liebe" aber ist eine aufgesetzte, bloß binnenmoralische und nur eine formale Intention; ihre "Nächstenliebe" ist von Moralindunst umnebelt und von keinerlei Zuneigung geprägt, nur kaltherzigem Kalkül.

Ihre Moral also war eine Moral ihrer Interessen und Vorurteile. "Woher also kam das Böse in die Welt?" Diese eher dumme Frage kann man dennoch leichthin beantworten.



 

Religion aus agnostischer Sicht

Bild: Von Unbekannt - [1],[2], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=117976 | Zuschnitt: Aurel Jahn

So. 5. Mai 2019 von 18:00 bis 19:00 Uhr

Onimac - zurück zur Vernunft beschäftigt sich diesmal mit Religion [insbesondere Christentum] aus agnostischer Sicht.

Wenn man die Vernunft benutzt, ist zu fragen: Was bleibt übrig? Wie ist das Christentum zustande gekommen?  -  Zunächst: es besteht aus zwei Religionen, der des Jesus und der des Paulus. Die rigorose und rabiate ist die letztere. Was jedoch übrig bleibt, ist für einen Agnostiker - wie auch von den anderen Religionen - so "gut" wie nichts. Und das ist wirklich gut so.


Bekanntlich weiß ein Agnostiker - im Gegensatz zum Atheisten -, genau wie Sokrates, dass er über die Letzten & Ersten Dinge nichts weiß, gar nichts -  er lässt die Frage gänzlich offen und unbeantwortet, aus gutem Grund.

Jegliches religiöse Urteil und Gehabe aus alten Zeiten - nach "Überlieferung" - besteht ganz sicherlich nur als buchstäbliches Hirngespinst, als Fabel und Überzeugung, Mystik und Mythologie, die sich allein aus dem jeweiligen Glaubenwollen speisen; es sind erfundene Geschichten oder deren Deutung, die aus dem Drang, endlich Gründe zu begreifen, ersonnen worden sind.

Der Mensch sei, wie Lichtenberg schrieb, "ein Ursachentier", er brauche Ursachen und Gründe für Resultate, und das größte aller Resultate ist, dass die Welt existiert. Wenn & weil er dieses nicht enträtseln kann, sucht er Ersatzerklärungen, Willkürerklärung.

Der Gründer des Christentums war bekanntlich nicht jener arme Zelot Jesus, aus Nazareth oder der Nazoräer, welcher das nahe Reich Gottes verkündigte in strenger Moral, der schließlich gekreuzigt worden ist, sondern tatsächlich ein zufällig irre gewordener Verfolger namens Saulus, später mit »P«, den ein Migräne-Erlebnis ins Elend und in Visionen gestürzt hat, einer, der mit Inbrunst & Begeisterung Briefe schrieb, Missionsreisen unternahm und predigte; und nach ihm waren es viele glaubenssüchtige Hermeneutiker, die sich seine als ihre Lehre im Laufe der Zeit zusammengegrübelt und angeeignet haben, die Kirchenväter: alles Behaupter mit größter Überzeugtheit und Inbrunst. Es hat mehrere Jahrhunderte gedauert, bis der "echte" Fundus des christlichen Glaubens schließlich konsolidiert worden war.

Ein wahrer Treppenwitz ihrer Geschichte besteht auch darin, dass ausgerechnet ein grausamer römischer Kaiser, ein Ungläubiger - der später sogar kirchlich geheiligte Konstantin - das Christentum zur Staatsreligion gemacht und es so vermutlich gerettet hat. Nur nebenbei: viele der vormaligen christlichen Pazifisten entwickelten sich jetzt schleunigst zu eifrigen Befürwortern von seinen nunmehr "gerechten Kriegen" und strebten gleichermaßen Obrigkeit und würdevolle Gewänder mit prächtigem Hut für sich an.

Später "kam es" zu Grausamkeiten gegenüber Ketzern und Skeptikern, die sich jenseits aller Besonnenheit ergaben, weil Strenggläubigkeit ein selbsternanntes Gebot war und jegliche Gemeinheit wie selbstverständlich entschuldigte, gewissermaßen sündenfreie Untaten aus absoluter Überzeugung heraus propagierte.

Immerhin hat die Askesesucht der Kirchenväter dazu geführt, dass das Weib als Auslöserin aller Lust bei den Menschen, welches selbstverständlich nur die Männer waren, erniedrigt und zur "Einfallspforte des Teufels" erklärt wurde. Man kann sich leicht denken, welche Pforte gemeint war. Die Folge war ihre Erniedrigung bis hin zum Abscheu. Alles Weibliche wurde geächtet, alle Frauen als "Eva" für den Sündenfall verantwortlich gemacht, nicht etwa nur symbolisch, sondern handgreiflich jede einzelne Frau. Heutige Emanzen müssten sich darüber im Klaren sein, dass Frauenunterdrückung eine altväterliche christliche Tradition hat. Wie etwa auch der Antisemitismus.
Derselbe rigorose Verallgemeinerungswille ist da zustande gekommen, als man "die Juden" alle und immer, bis heute, dafür verantwortlich gemacht hat, dass jener Jesus gekreuzigt wurde - bekanntlich eine Voraussetzung für das Christentum! - und sie - bis ins tausendste Glied - deshalb geächtet werden sollten und dürften.

Im Buddhismus und im Islam sieht es nicht besser aus.


 

Götterwelten

Bild: Von Unbekannt - V&A Museum [1], Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4199386

So. 28. April 2019 von 18:00 bis 19:00 Uhr

Man kann es kaum "glauben", wie viele Glaubensobjekte im Laufe der letzten Jahrtausende von Menschen erfunden, verehrt, angebetet und wieder vergessen worden sind. Es "leben" zur Zeit nur noch ganz wenige, z. B. auch der bei uns noch virulente Jahwe = Gott, der liebe = Allah. Nietzsche hatte also Unrecht und sich zu früh gefreut mit seinem Urteil "Gott ist tot."

 

Man merkt schon gleich, daß hier das Wort "Geschöpf" ein reziprokes ist, also semantisch umgekehrt gemeint und gedacht ist, als bisher üblich. Die Götter jeweils sind nun die geschaffenen Geschöpfe und die Menschen die Schöpfer, allerdings zumeist anonyme. Aber so stimmt es endlich.
Da verborgene Wesen schlecht zu verehren und anzubeten sind, schufen Künstler kostbare Götterfiguren aus edelen Metallen mit kostbaren Schmucksteinen, gewissermaßen stellvertretende Bildnisse, die symbolisch und tatsächlich die Gestalt eines Gottes, oder einer Göttin verkörperten. Dem Wort "verkörpern" sollte man nachsinnen.
Verehrt werden sollten und wollten sie alle, und traten deswegen rasch in Konkurrenz zueinander. Auch daraus entstanden Religionskriege, obwohl diese zumeist nur Konfessionskriege waren, zwischen solchen Parteien, die die selben Götter auf verschiedene Spielarten verehrten.
Nach dem Motto: "Und willst Du nicht von meinem Glauben sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein." Sunniten gegen Schiiten, Katholen gegen Evangelen und so fort.
An diesem Umstand merkt man schon, die Schädlichkeit der Religion.


 

Fake Olds

Bild: Von Raul654, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36892

So. 21. April 2019 von 18:00 bis 19:00 Uhr

Die agnostische Sendung bei Radio Darmstadt beschäftigt sich diesmal mit den die ganz alten Überlieferungen, auf denen unsere Abendländisch-Christliche Kultur im wesentlichen beruht. 

Anstatt "News" stehen hier (im Wortspiel) Olds. Diese stehen im Zentrum der Überlegungen und Kritik. Fast alle Wahrheiten und Tatsachen sind in Wirklichkeit erfunden, also "gar nicht wahr" und nur überkommen. Und eigentlich auch überholt.

 

Z.B. wurde erst im Jahr 419 nach Christus die Erbsünde erfunden, mit fatalen Folgen:

Da sich der Mensch im Gegensatz zu Gott nur geschlechtlich fortpflanzen kann, wurde jeder Akt der Geschlechtlichkeit zur Sünde und durfte allein unter gewissen Prämissen - nur in einer lebenslänglich fortwährende Ehe - geduldet werden. Jene besonders schwere Sünde wurde als überaus verwerflich eingestuft und erwies sich so als effektives Machtinstrument.

Gott gefällig kamen sich diejenigen vor, denen es gelang diesbezüglich abstinent zu bleiben. Man erfand deswegen das Zölibat, an das sich die meisten Priester vermutlich nie wirklich gehalten haben.
Weil die vielen Doktrinen streng einzuhalten waren, wurden wurden freiheitliche Bestrebungen strikt unterdrückt. Wer nicht nachbetete wurde geächtet und wer gegensätzliches behauptete, oftmals, so man ihm habhaft wurde, umgebracht. Schließlich war unvoreingenommenes Forschen unterdrückt, falls man zu abweichenden Auffassungen kam. Wissenschaft war nur als Bestätigung der dogmatisierten Erkenntnis zugelassen und hieß früher Theologie.

Als auch Folter nicht mehr half, die Erde zu einer Scheibe zu erklären, wurde die Frage: "Wo wohnt Gott" zur gängigen Frage. Eine Antwort aber ist nicht ergangen, außer der "in deinem Herzen,"
Also wäre er dahin zurück gekehrt, woher er gekommen war. Aus einem oder allgemein dem menschlichen Gemüt.

Aber viele geben sich dem Drang nach simplen Erklärungen hin: "Fake ist in"!.


 

 

Sendeverantwortung

Gestaltet werden die Beiträge von Helmut Dressler

zurück
Zuletzt aktualisiert: 02.10.2019

21. April 2019 Fake Olds

Die agnostische Sendung bei Radio Darmstadt beschäftigt sich diesmal mit den ganz alten Überlieferungen, auf denen unsere Abendländisch-Christliche Kultur im Wesentlichen beruht. 

Anstatt "News" stehen hier (im Wortspiel) Olds. Diese stehen im Zentrum der Überlegungen und Kritik. Fast alle Wahrheiten und Tatsachen sind in Wirklichkeit erfunden, also "gar nicht wahr" und nur überkommen. Und eigentlich auch überholt

28. April 2019 Götterwelten

Man kann es kaum "glauben", wie viele Glaubensobjekte im Laufe der letzten Jahrtausende von Menschen erfunden, verehrt, angebetet und wieder vergessen worden sind. Es "leben" zur Zeit nur noch ganz wenige, z. B. auch der bei uns noch virulente Jahwe = Gott, der liebe = Allah. Nietzsche hatte also Unrecht und sich zu früh gefreut mit seinem Urteil "Gott ist tot."

5. Mai 2019 Religion aus agnostischer Sicht

"Onimac - zurück zur Vernunft" beschäftigt sich diesmal mit Religion [insbesondere Christentum] aus agnostischer Sicht.

Wenn man die Vernunft benutzt, ist zu fragen: Was bleibt übrig? Wie ist das Christentum zustande gekommen?  -  Zunächst: es besteht aus zwei Religionen, der des Jesus und der des Paulus. Die rigorose und rabiate ist die letztere. Was jedoch übrig bleibt, ist für einen Agnostiker - wie auch von den anderen Religionen - so "gut" wie nichts. Und das ist wirklich gut so.

12. Mai 2019 Gottlose Moral

Verheißen & Drohen - damit sind die Maßstäbe der Theologen für Moral - Gebote & Verbote ohne Begründung - herausgestellt, und zwar bezüglich von Strafe und Belohnung im jenseits, also nach dem "irdischen" Leben. Auf der Erde selbst aber könne man nur damit operieren, weil der biblische Mensch, nach dem eigenmündlichen Urteilen des Schöpfers böse sei, gute Menschen dagegen gäbe es nicht. Gottes gewaltiger Irrtum.

19. Mai 2019 Gottlose Ethik

Wenn man dem (dem AT-Gott) aber nicht glaubt "… von Jugend an …", ist es leicht - nach einigen gründlichen Überlegungen -, eine rationale und menschenfreundliche Ethik nach prinzipiellen Grundsätzen zusammenzustellen und daraus (danach) eine ebensolche Moral zu formulieren, beispielsweise - akut! - mit dem XII. Gebot: Du sollst deinen Nachkommen nicht deine Schulden und Versäumnisse aufbürden, damit sie dich und dein Andenken nicht verfluchen (müssen)!

26. Mai 2019 Vermuten, meinen, (gerne) glauben, wissen

Die Meinungsfreiheit, so wichtig sie ist, verführt zum Drauflosbehaupten, führt zu (schreckliches Wort:) "Überzeugungen". Dabei wäre Skepsis - gerade heute unter der Macht der Propaganda, Reklame und "Fake News" (s.o.) - die einzig richtige und wichtige Haltung dem fremden und eigenem "Wissen" gegenüber.

2. Juni 2019 "Meine Spiritualität"

Der hilflose Versuch, sich mit Inbrunst dem Metaphysischen anzunähern, Patchwork-Glauben und Fürwahrhaltenwollen im Transzendenten für sich zu beschwören, führt bei vielen Menschen - unter dieser persönlichen Überschrift - zu absonderlichen Überzeugungen.

9. Juni 2019 Esotörinnen und Esotoren

Man glaubt es nicht, was Leute mit esotörichten Vorstellungen alles für wahr und nützlich halten. Es wird eine ganze Palette solcher Sachen behandelt und dargestellt. Für aufgeklärte Zuhörerinnen fast ein Spaß, für jene aus der Überschrift ein Ärgernis.

16. Juni 2019 Religiöse Gefühle verletzen

Im Rundfunkgesetz §3 des Landes Hessen steht wörtlich, im Abschnitt …: "3. Die Darbietungen dürfen nicht … das sittliche und religiöse Gefühl verletzen." - Was aber ist ein solches Gefühl, wer kann und darf es für sich in Anspruch nehmen und damit den Hessischen Rundfunk veranlassen, kritische Sendungen zu unterlassen? - Diese Frage wird ausführlich erörtert.