Musikredaktion

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Die Musik im freien, nichtkommerziellen Lokalradio

Die Musikauswahl in den kommerziellen Privat- und den öffentlich-rechtlichen
Rundfunksendern betrachtet, kann folgendes feststellt werden: Diejenigen Sender, die für ein junges, kaufkräftiges Publikum Programm machen, zeichnensich durch eine stilistisch stark einseitige Musikauswahl aus. Auch die Anzahl der gespielten Titel, meistens Top-Hits, ist sehr begrenzt, wird aber dafür um so häufiger wiederholt, "abgedudelt". In diesen Sendern findet eine Auseinandersetzung mit und Betrachtung der Musik nicht (oder nicht mehr) statt. Experimente werden kaum gewagt, Innovationen finden nicht statt. […]
Zum einem garantiert die Musikredaktion eine Förderung der Musikstile, die im Radio ansonsten zu kurz kommen, zum anderen will sich die Musikredaktion auch mit populärer Musik beschäftigen. Dabei betrachtet die Musikredaktion jede Musikrichtung als Ausdruck von Kultur, gleichgültig ob es die "Kultur der Straße" odergesellschaftlich ausgegrenzte Kultur ist.

Die Musikredaktion möchte nicht, dass RadaR ähnlich an Musik verarmt, wie es bei anderen Sendern geschehen ist. Sie achtet in ihrem Programm auf Vielfalt, und sie wird im ganzen Sender vermehrt eine Vielfalt der Stilrichtungen einfordern.

Zum einem garantiert die Musikredaktion eine Förderung der Musikstile, die im Radio ansonsten zu kurz kommen, zum anderen will sich die Musikredaktion auch mit populärer Musik beschäftigen.

Dabei betrachtet die Musikredaktion jede Musikrichtung als Ausdruck von Kultur, gleichgültig ob es die "Kultur der Straße" odergesellschaftlich ausgegrenzte Kultur ist.

Die Musikredaktion möchte nicht, dass RadaR ähnlich an Musik verarmt, wie es bei anderen Sendern geschehen ist. Sie achtet in ihrem Programm auf Vielfalt, und sie wird im ganzen Sender vermehrt eine Vielfalt der Stilrichtungen einfordern.

Musik ist Kultur, Musik ist Unterhaltung

Als Elemente einer Unterhaltungssendung sehen wir:

  • Gewinnspiele mit den HörerInnen
  • Talks
  • Personality-Shows
  • Musik als Untermalung
  • Jokes und flotte Sprüche
  • witzige Hörspielchen
  • u. s. w.

Dominieren diese Elemente eine Sendung, so handelt es sich um eine Unterhaltungssendung. Dadurch, daß die Musikredaktion Musik als Kultur betrachtet, ist eine Abgrenzung zur Kulturredaktion eigentlich hinfällig. Sie ergibt sich daraus, dass die Musikredaktion sich auf Musik konzentriert, sie behandelt dieses Gebiet umfassend.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass (Musik-)Subkultur bei RadaR im Wesentlichen in der Musikredaktion stattfindet.
Elemente einer Kultursendung sind für uns:

  • Präsentation etablierter Kunst- und Kulturformen, wie z. B.
  • Dichtung, Malerei
  • Museen
  • Literatur
  • weitere

Grundsätzliches zu den Zielen und zum Programm

Das Ziel der Musikredaktion ist eine größtmögliche Musikvielfalt zu garantieren.

Die ModeratorInnen sind SpezialistInnen in ihren Musikbereichen. Sie berichten über Hintergründe und Zusammenhänge, von ihren Kenntnissen können die HörerInnen profitieren.

Die Beschäftigung mit der Musik befähigt die ModeratorInnen der MRedaktion, den HörerInnen von RadaR in allen Musiksparten eine echte Alternative zu den etablierten Sendern zu bieten. Sie verhelfen dem Programm der Musikredaktion (und somit RadaR) zu einem eigenen Musikprofil.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Förderung der lokalen Musikszene. Die Sendungen der Musikredaktion bieten lokalen Bands und Projekten ein Forum. Veranstaltungen und Konzerte werden bekanntgegeben und über sie berichtet. Ein Austausch mit den HörerInnen findet auch durch GastmoderatorInnen und Gast-DJ's statt. Die genaue Art der Integration der lokalen Szene bleibt den RedakteurInnen überlassen.

Erwartungen der Redaktion an die einzelnen MitarbeiterInnen und deren Sendungen

Um die erörterten Ziele der Musikredaktion umzusetzen, erwartet die Redaktion von ihren RedakteurInnen insbesondere folgendes:

  • eine intensive Beschäftigung mit der präsentierten Musik
  • eine "Vision" vom NKL
  • ein ausgearbeitetes, schriftliches Sendekonzept
  • Fähigkeit zur Teamarbeit
  • Kritikfähigkeit
  • Engagement in der Redaktion und im Radio, Mitarbeit bei

redaktionsübergreifenden Projekten

  • Förderung der lokalen Musikszene
  • ein Bewußtsein dafür, im Blick der Öffentlichkeit zu sein

Von den Sendungen wird folgendes erwartet (auch im Open House): Die Musik steht unangefochten im Mittelpunkt der Sendung. Sie ist Gegenstand der Sendung, nicht Begleiterscheinung. Musik dient nicht der Profilierung des/der ModeratorIn. KEINE Personality-Show!! Die ModeratorInnen stellen Musik vor, nicht umgekehrt! Die als Elemente der Unterhaltung genannten Inhalte dürfen die Sendung nicht dominieren. Die Sendung hat ein eigenes Profil (Konzept). Sie hebt sich von vorhandenen Sendungen im ö.-r.- oder privaten Rundfunk ab, sei es durch die Musikauswahl oder die Art, sich mit ihr zu beschäftigen.

Kontakt zur Musikredaktion

Die Sitzungstermine der Musikredaktion erfahrt Ihr, wenn Ihr eine Mail an musik(at)radiodarmstadt.de schreibt, da wir viele Themen, Termine und Sendungen über ein Musikredaktionsforum im Internet bearbeiten, haben wir keinen regelmässigen Monatstermin, sondern treffen uns physisch alle 3 Monate und nach Absprache.

Internet: musik.radiodarmstadt.de

Weitere Internetpräsenz: www.musik-fuer-darmstadt.de

© Radio Darmstadt 2010 | Zuletzt aktualisiert: 03.12.2009